Förderkreis Neue Orgel St. Bonifatius e. V.

Visitenkarten   



Dank Ihrer Hilfe ist die neue "Perle der Empore"

ein grandioses, ganz besonderes Instrument!


Unterstützen Sie die neue Orgel der

St. Bonifatius Kirche in Gießen.


Infos zur Orgelpatenschaft
Martin Schindler, stellv. Verwaltungsratsvorsitzender Gisela Zimmermann, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Pfarrer Wahl Ralf Stiewe Curt Kleinschnitz Fotos: Fotoatelier Susanne Hofmann


Neue Orgel – Sachstand 2012

„Ist es bald soweit? Wann können wir mit einer neuen Orgel rechnen? Wer baut das Instrument?”
Bis 2012 konnten wir - die Orgelwerkstatt und die Gemeinde - diese und ähnliche Fragen interessierter Gemeindemitglieder nur unzureichend beantworten.

Heute sind wir ein gutes Stück weiter und geben allen Interessenten hier gerne einen chronologischen Überblick.

Ausschreibung: Sichtbarkeit der Rosette

Sechs renommierte Orgelbaufirmen erstellten Angebote für den Orgelneubau in St. Bonifatius.

Nach der Grundsatzentscheidung für den Bau eines neuen, hochwertigen Instruments für die St. Bonifatiuskirche erarbeiteten Regionalkantor Ralf Stiewe, Orgelsachverständiger Nicolo Sokoli und Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Drescher ein musikalisches Konzept für eine dreimanualige Orgel mit 45 Registern. Gleichzeitig wurde die kirchliche Denkmalpflege zur Festlegung der gestalterischen Rahmenbedingungen mit einbezogen: Die fast 5 m große Rosette soll künftig wieder „weitgehend sichtbar” sein.

Sechs renommierte Orgelbaufirmen, von denen zwei eine Arbeitsgemeinschaft bildeten, wurden nun gebeten, auf dieser Grundlage ein Angebot zu erstellen und eigene Ideen und Vorstellungen einzubringen. Die 5 Angebote lagen bis Mai 2011 vor und offerierten eine überaus breit gefächerte künstlerische Vielfalt. Gleichzeitig zeichnete sich ab, dass wir uns in der vorgesehenen Größe eher auf ein Millionenprojekt zubewegen würden.
Die Auswertung führte zu ersten Vorentscheidungen, drei Firmen wurden in die engere Wahl genommen.

Foto © K.-H. Brunk, Gießen

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Besichtigung von Referenzinstrumenten


Ende August besuchten wir, gemeinsam mit unserem neuen Pfarrer Wahl, drei Referenzorgeln der Firmen Klais (St. Elisabeth in Marburg), Mühleisen (St. Nikolaus in Köln) und Eule (St. Sebastian in Würselen).

Der Blick ins Orgelinnere führte uns die Komplexität des Systems Orgel und das hohe handwerkliche Niveau der Erbauer vor Augen. Handwerkskunst bis ins kleinste Detail!

Entscheidendes Kriterium sollte aber der Höreindruck sein: Der klangliche Umgang des Orgelbauers mit dem Kirchenraum, die stimmige Einheit von Raum und Instrument.

Die Fachleute Stiewe, Sokoli und Drescher spielten an allen drei Orgeln die gleichen Stücke, um uns einen vergleichbaren Eindruck zu vermitteln. Das Ergebnis war überraschend eindeutig: Klang und Gestaltung des kleinsten Instruments in Würselen berührten uns am meisten.

Die Orgelwerkstatt beschloss in enger Abstimmung mit den Herren Sokoli und Drescher, weitere Verhandlungen mit der Fa. Eule in Bautzen zu führen.

Foto © Firma Hermann Eule Orgelbau, Bautzen

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Weitere Verhandlungen mit Firma Eule

Zunächst wurde unser erstes Konzept überarbeitet. Fa. Eule arbeitete die Änderungen in ein Nachtragsangebot ein, nicht ohne erneut sinnvolle eigene Vorschläge einzubringen. Anlässlich eines Besuchs in Gießen erläuterte Geschäftsführer Jiri Kocourek den Mitgliedern der Orgelwerkstatt die Firmenphilosophie aus 140 Jahren Firmengeschichte. Er stellte das Nachtragsangebot vor und veranschaulichte mit profunder Sachkenntnis den künstlerischen Wert einer Eule-Orgel. Nach diesem Besuch waren wir uns einig: Das wird unser Partner beim Bau einer neuen Orgel, einer Perle der Empore.

Diese Entscheidung wurde inzwischen auch durch die Gemeindegremien PGR und Verwaltungsrat beschlossen. Die Baugenehmigung ist beantragt.

Preisbindung und Finanzierung: Die Fa. Eule hält sich bis Ende 2012 an ihr Angebot gebunden, bei späterer Auftragserteilung ist mit Kostensteigerungen von ca. 3 % per annum zu rechnen.

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Der Orgelentwurf

Der Entwurf setzt die Rosette geradezu in Szene. Man wird das Fenster ab etwa der Mitte des Kirchenraumes vollständig sehen können. Gestalterisch schafft der Künstler ein Pendant zum Hochaltar. Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck, wenn Sie das erste Modell in der Buch- und Kunststube besichtigen!

Grafischer Entwurf der neuen Orgel für St. Bonifatius, mit freundlicher Genehmigung © Architekt Dr. Klaus-Jürgen Schöler, Dresden und Firma Hermann Eule Orgelbau, Bautzen

Die Orgel steht in zwei Teilen, jeweils rechts und links von der Rosette, von der Brüstung bis zur hinteren Fensterwand. Die Mitte bleibt frei. In der Brüstung, an Stelle der heutigen Pedaltürme, wird rechts und links das Hauptwerk, angespielt vom ersten Manual, aufgestellt. Dahinter jeweils stehen, gut 2m erhöht, die Werke des zweiten und dritten Manuals, so dass auch der Klang beider Teilwerke ungehindert in den Raum abstrahlen kann. Beide Werke können mittels Schwelltüren dynamisch geregelt werden.
Mittlere und hohe Frequenzen sind also möglichst optimal nahe an die Brüstung gerückt. Tiefe Frequenzen breiten sich unbeeindruckt von ihrem Standort aus. So finden die größten Pfeifen des Pedalwerks mit Frequenzen ab 16 Hz ganz hinten an der Fensterwand Platz.

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Musikalisch wird die neue Orgel ein Fest

Gregor Hieke, Chefintonateur, gibt den Pfeifen ihren individuellen Klang

Das Klangspektrum wird von anrührend zarten Streichern und Flöten über kraftvolle, warme Prinzipalchöre bis zur noblen Tuba Sonora reichen. Ein Streicherchor mit großer Terzmixtur zählt ebenso zu den jüngsten Entwicklungen bei Fa. Eule wie der Bau von Zungenregistern nach englischem Vorbild. Für beides bietet unser Kirchenraum besonders gute Voraussetzungen.

Mit Registern der Bauweise Friedrich Ladegasts, einem der größten mitteldeutschen Orgelbauer des 19. Jahrhunderts, wird das Instrument eine Brücke schlagen vom farbigen Orgelklang der mitteldeutschen Hochromantik zur Noblesse der englischen Spätromantik. Eine solche Orgel gibt es heute nirgends zu hören.

Foto © Firma Hermann Eule Orgelbau, Bautzen

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