Förderkreis Neue Orgel St. Bonifatius e. V.

Visitenkarten   



Dank Ihrer Hilfe ist die neue "Perle der Empore"

ein grandioses, ganz besonderes Instrument!


Unterstützen Sie die neue Orgel der

St. Bonifatius Kirche in Gießen.


Infos zur Orgelpatenschaft
Martin Schindler, stellv. Verwaltungsratsvorsitzender Gisela Zimmermann, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Pfarrer Wahl Ralf Stiewe Curt Kleinschnitz Fotos: Fotoatelier Susanne Hofmann


Die Eule-Orgel
in der Gießener St. Bonifatius-Kirche


Die neue Orgel in St. Bonifatius ist eine echte "Perle der Empore" geworden - klanglich wie optisch!   (Foto: Sascha Rheker)


Im Frühjahr 2003 führten erhebliche technische wie musikalische Defizite der alten Orgel zur Entscheidung für einen Orgelneubau.

Nach elfjähriger Arbeit des Förderkreises Neue Orgel St. Bonifatius e. V. wurde das neue Instrument, erbaut durch die Bautzener Firma Hermann Eule Orgelbau, am 12. September 2015 in einem Festgottesdienst durch den Mainzer Generalvikar geweiht und der Gemeinde übergeben.

Die neue Orgel gruppiert sich zu beiden Seiten der Fensterrosette auf der Empore und bildet mit ihr eine kunstvolle Gesamtansicht: In der Brüstung rechts und links (C-/Cis-seitig) steht das Hauptwerk mit dem farbenreichen und schwungvollen Prospekt, jeweils darüber die beiden Schwellwerke, erkennbar an den Lamellentüren. Wiederum dahinter, rechts und links des Fensters, stehen die tiefen Register des Pedals. Vier Register des Kleinpedals sind unter dem Fenster mit eigenem Prospekt platziert. Der Prospekt greift farblich und in den Schwüngen der Schleierbretter die Gestaltung der Rosette auf und inszeniert geradezu das prachtvolle Fenster. Der Spieltisch steht mittig auf der Empore mit Blick zum Fenster und bietet dem Spieler einen möglichst optimalen Kontakt zum Instrument. Selbst kleine Ensembles finden nun auf den mittig angeordneten Podeststufen Platz.

42 Register mit 2.659 Pfeifen sind auf drei Manuale und Pedal verteilt. Mechanische Spieltraktur und elektrische Registertraktur repräsentieren den heute üblichen Standard bei Orgeln dieser Größenordnung. Die Stimmtonhöhe beträgt 441 Hz bei 15°C und stimmt damit mit der Tonhöhe der englischen Chororgel überein.

Die Klanggestalt lehnt sich stilistisch an den mitteldeutschen Orgelbau des 19. Jahrhunderts mit Friedrich Ladegast und an den englischen Orgelbau der Spätromantik an. Diese Kombination harmoniert ausgezeichnet mit dem Kirchenraum und bietet eine Fülle von anrührenden Klangfarben, etwa die sehr charaktervollen Flöten, der englische Streicherchor, die durchschlagende Clarinette, der amerikanische Erzähler oder die englische Tuba. Die feinfühlige Intonation ermöglicht die Darstellung stilistisch weit gefächerter Orgelmusik und bietet damit auch beste Voraussetzungen für die Orgelausbildung. Die Orgel führt und stützt den Gemeindegesang und inspiriert zu facettenreicher Improvisation.

Als Orgel des 21. Jahrhunderts bietet eine elektronische Registersteuerung 10.000 Speicherplätze. Diese sind via Tablet-PC beliebig erweiterbar.

Firma Eule hat mit ihrem Opus 684 ein charaktervolles, ausdrucksstarkes Instrument höchster Qualität geschaffen und setzt damit in einem dafür bestens geeigneten Kirchenraum einen ganz neuen Akzent in der Orgellandschaft Mittelhessens und darüber hinaus. Möge sie viele Besucher in Gottesdienst und Konzert erfreuen und berühren!


Archiv:
» Rückblick alte große Orgel

Nach oben

 
Helfen und spenden bitte auch Sie

Die Gesamtkosten für den Orgel­neubau liegen bei 952.000 Euro.
Ein gutes Stück Weg liegt also noch vor uns, wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen!

» Jeder kann helfen

Nach oben

 

Spendenstand

 
webdesign by csle
 
Impressum | Datenschutz

» Info-Archiv