Förderkreis Neue Orgel St. Bonifatius e. V.

Visitenkarten   



Dank Ihrer Hilfe ist die neue "Perle der Empore"

ein grandioses, ganz besonderes Instrument!


Unterstützen Sie die neue Orgel der

St. Bonifatius Kirche in Gießen.


Infos zur Orgelpatenschaft
Martin Schindler, stellv. Verwaltungsratsvorsitzender Gisela Zimmermann, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Pfarrer Wahl Ralf Stiewe Curt Kleinschnitz Fotos: Fotoatelier Susanne Hofmann


Aufbau der Chororgel

Einzelteile Chororgel
Der Aufbau unserer Chororgel erfolgte Anfang 2006
durch die Licher Orgelbaufirma Förster & Nicolaus.

Förster & Nicolaus

Bilder mit freundlicher Genehmigung,
© 2006 by Wolfgang Schlich, Gießen.
 

Bilder zum Vergrößern
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Aufbau der Orgel


 

Die Pfeifen aus Orgelmetall (Zinn-Blei-Legierung) müssen stehend in Rasterstöcken gelagert werden, um keinen Schaden zu nehmen. Im Bild Pfeifen des Schwellwerks im Seitenschiff vor dem Marienaltar.


 

Die größten Pfeifen sind aus Holz, 170 Holzpfeifen sind es insgesamt, die meisten in der großen Oktave. Liegend gelagert warten sie auf die Aufarbeitung: alle Spunde müssen neu beledert werden.


 

Das Pfeifenlager vor dem Marienaltar.


 

Vor den Beichtstühlen quer auf Bänken ruht ein Großteil des Innenlebens. Vorne eine der Registerbacken mit Zügen, davor auf dem Boden Pfeifenhalterungen, links hochkant stehend die Prospektwindlade.


 

Wellenbretter, Abstrakten (hölzerne Zugruten) und Umlenkhebel für das erste Manual.


 

Rechts im Bild die originale Windmaschine. Sie kann unverändert übernommen werden.


 

Beginn des Aufbaus: tragendes Holzgerüst und Rahmen des Untergehäuses. An der Wand sind die Umrisse der Kreuzwegstationsbilder zu erkennen, die nun rechts und links der Orgel aufgehängt sind.


 

Das feste Radialpedal muss zuerst platziert werden. Der bewegliche Tritt über der Klaviatur wird die Schwelltüren des zweiten Manuals bewegen.


 

Auf dem waagrechten Brett über dem Pedalklavier werden später die Manuale eingebaut.


 

Regionalkantor Stiewe (li.) und Pfarrer Zorn (re.) auf der Baustelle. Die wahren Größenverhältnisse werden beim unmittelbaren Vergleich mit den Personen ersichtlich.


 

Glücklicherweise muss die Orgel nicht auf das Heizungsgitter gestellt werden. Die Kirchenheizung wurde 2002 völlig erneuert und beeinträchtigt bisher das Instrument nicht.


 

Manuale, Registerzüge und Prospektlade sind am Platz. Im unteren Stockwerk der Orgel werden Windmaschine und die Traktur platziert, das Pfeifenwerk steht komplett im oberen Stockwerk auf einer Ebene. Das sind günstige Voraussetzungen für eine möglichst stabile Temperierung.


 

Über dem Pedalklavier befindet sich mittig der Schwelltritt, rechts daneben zwei Fußtritte für die festen Kombinationen, darüber das Wellenbrett für die Traktur zu den Pedalkoppeln. Letzteres wird später verdeckt.


 

Dank großzügiger Spender kam die Methodistische Kirche in Loftus / Cleveland an der Englischen Ostküste 1912 zu ihrem Instrument.


 

Die 7 Registerknöpfe des Schwellwerks und die 4 der Koppeln sind noch verdreht. Der Motorschalter ist original und behält mittels einer Relaisschaltung seine Funktion.


 

Das Instrument wächst in die Höhe: der doppelt gefaltete Balg ist auf der Orgel im zweiten Stockwerk installiert. In dieser Höhe sorgen zwei weitere Verankerungen in der Wand für sicheren Stand.


 

Die Windmaschine wird zur Verminderung der Geräuschemission in eine luftdichte Kiste eingekapselt. Auch der großzügig dimensionierte Windkanal aus hellem Fichtenholz ist neu.


 

Noch fehlt dem Windkanal bis zum Balg ein gutes Stück.


 

Fertig: Die neue historische Chororgel der St. Bonifatiuskirche


 

Auch die Bank ist original von 1912.


 

Die Glasschiebetüren sind ein typisch englisches Element an Orgeln der Jahrhundertwende um 1900. Es ist ein feierlicher Moment, sie zu öffnen.


 

Der Spielschrank bei geöffneten Türen.


 

Ebenfalls typisch britisch ist die Lackierung der Prospektpfeifen im warmen Messingfarbton. Die Labien sind in hellem Blau emailliert.


 

Die Jugendstilbänder sind nicht nur Zierrat: sie geben den freistehenden Prospektpfeifen festen Halt.


 

Gesamtbild der Orgel zwischen den Eingangstüren unter dem Ostfenster. Schon optisch fügt sich das neue alte Instrument hervorragend in den Kirchenraum: Die Farbe der Prospektpfeifen mit der goldenen Hintergrundfarbe der Kreuzwegstationen, das Schnitzwerk mit deren Rahmen und den Türstürzen. Die mittlere Prospektpfeife verlängert die Mittelachse des Fensters. Der Farbton des gebeizten Pinienholzes harmoniert mit dem Fußboden. Der Prospekt zeichnet gotische Formen nach.
 

Die Orgel ist nur 7 Jahre jünger als der sie umgebende Kirchenraum. Wie könnte es besser passen?

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